Social Software ist ein neues Phänomen, das meines Erachtens nach typisch für den derzeitigen Entwicklungsstand des Internets ist. Es gibt reihenweise Beispiele mit stark wachsender Tendenz, vor allem aber großen Erfolgen. Betrachten wir beispielsweise ein Projekt, das Nico vorstellt. Die BBC stellt eine Plattform bereit, auf der sich Bürger online engagieren können und vernetzt diese Aktivitäten mit Ihrer Berichterstattung. Das wirtschaftlich spannende Phänomen dahinter ist die "Selbstorganisation" und deren effiziente Nutzung.
Es wird dabei nicht mehr versucht, mit ausgeklügelten Strategien Zielgruppen direkt anzugehen, sondern man schafft nur noch eine Plattform, Rahmenbedingungen sozusagen, und schaut dann, was sich daraus entwickelt.
Die Menschen organisieren sich innerhalb dieses Rahmens selbst. Schließlich wissen sie am besten selbst, was sie wollen und brauchen.
Auf Grundlage dieser selbstorganisierten Prozesse können dann wirtschaftliche Prozesse aufgesetzt werden. Wächst eine Bürgerbewegung sehr schnell, hat BBC automatisch relevanten und billigen Content für die Berichterstattung und verbreitet seine Marke darüber hinaus effizient, erhöht die Zuschauerzahlen und sorgt dafür wiederum für die bessere Nutzung der Plattform - und das Ganze beginnt von vorne.
michael domsalla




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