Bereits im März 2000 hatte der Europäische Rat auf seiner Tagung in Lissabon eine auf zehn Jahre angelegte Strategie vorgelegt, mit deren Hilfe die EU zur weltweit dynamischsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaft entwickelt werden soll. Dies soll unter anderem durch den Wandel zur Wissensgesellschaft geschafft werden. Vier Jahre später sind wir dem Ziel jedoch nur ein kleines Stück näher gekommen. Warum? Es sind die typischen Probleme eines Change-Prozesses: Eine übervolle Agenda. schlechte Koordination, widersprüchliche Prioritäten und vor allem mangelndes Interesse im Top-Management (in diesem Fall auf Seiten der Politiker).
Von dieser Nachricht gehen zwei wichtige Signale aus: Wissen wurde als für uns wichtige, ja wichtigste strategische Resource der Zukunft inzwischen auf höchsten Ebenen erkannt, kurz: Wissensvorsprung ist ein Wettbewerbsvorteil. Es gibt allerdings noch viel zu tun, bis lebenslanges Lernen als notwendig und kontinuierliche Veränderung als Chance auf allen Ebenen verstanden werden.



