Frank Patalong meint im Spiegel: Content wants to be kostenlos
und schreibt über den gescheiterten Versuch von Payment-Modellen. Dabei
nimmt er die Rückkehr von CNN zu den frei verfügbaren bewegten
Online-Bildern zum Anlass für seinen Spiegel-Artikel und verweist
darauf, dass jetzt auch "El País" wieder zurückrudert und Content for
Free feilbietet. Interessanterweise geht Patalong auch auf den
vermeintlichen Erfolg des "Wall Street Journals" ein, das immer wieder
herhalten muss als Erfolgsmodell für den Paid Content. Nur leider ist
das Wall Street Journal ebenfalls dabei, seine Strategie zu verändern
und eignet sich deshalb kaum als positives Beispiel. Ganz so einfach
stellt sich das Dilemma der Medienhäuser eben nicht dar. Es ist nicht
so sehr die Frage eines "Entweder - Oder", sondern vielmehr eine Frage
der richtigen Mischung aus werbefinanzierten und Bezahlinhalten.
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Das lange erwartete Urteil des höchsten US-Gerichtshofs im Fall "MGM gegen Grokster" (alle Musik- und Filmfirmen gegen die Tauschbörsen) ist am Montag gefällt worden. Die Richter des Supreme Court hoben die vorangegangenen Entscheidungen von Bezirks- und Berufungskammern auf. Richter David H. Souter schrieb in der Begründung: "Wir finden, dass jemand, der ein Gerät oder eine Dienstleistung anbietet mit der Absicht, die Verletzung des Urheberrechts zu fördern, wie es durch ausdrückliche Beschreibungen oder andere Anregungen zur Förderung von Rechtsverletzungen zu sehen ist, für die daraus resultierenden Rechtsverletzungen durch Dritte mitverantwortlich ist." (Link zum Original-PDF)
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