Die Gerüchte um das geplante Angebot "Google Base", bei dem Benutzer beliebige Inhalte und Waren anbieten können sollen, erhöht den Druck auf die Zeitungsverlage. In USA hat das inzwischen auch in Deutschland gestartete Craigslist den Printmedien einen Großteil der Kleinanzeigen-Einnahmen durch seine kostenlose Angebote streitig gemacht. Lediglich für Jobanzeigen in zwei Märkten muss man dort zahlen. Mit einem ähnlichen Prinzip wird in Deutschland Opusforum immer beliebter, dass zur ebay-Tochter Kijiji gehört. Steigt auch Google in das Kleinanzeigengeschäft, so könnten die kostenpflichtigen Onlineangebote der Verlage bald leer ausgehen. Kleinanzeigen machen noch immer einen Großteil der Umsätze im seit Jahren schrumpfenden Zeitungsmarkt aus.
Patrick Gruban



