"Ich liebe meine Follower" war auf dem Shirt eines Barcampers in Berlin am vergangenen Wochenende zu lesen. Auf Nachfrage an den T-Shirt-Träger, ob er denn alle seine Folgsamen kenne, bejahte dieser. Nicht schlecht bei zurzeit 483 Followern. Nach einer derartigen Aufforderung fühlte ich mich genötigt, auch ihm zu folgen. Liebe kann man ja immer gebrauchen, notfalls bunkere ich sie für schlechte Zeiten. Love is in Twitter. Das dachte sich auch ein Paar aus den USA. Sie lernten sich vor genau einem Jahr auf dem Barcamp San Francisco kennen. Und weil's so schön vom Timing her passte, machte er ihr den Heiratsantrag per Twitter auf dem Barcamp Berlin 3. Das schreit natürlich auch nach einer Vermählung auf einem Barcamp. Zumindest scheint das Paar nicht abgeneigt. Überhaupt lernten sich via Twitter sehr viele Menschen auch persönlich, also analog kennen. Grüße an dieser Stelle an Enypsilon und AnneKrabbe. Eins der Twitter-Konversations-Highlights im Rahmen des Barcamp Berlin 3 war auf jeden Fall #Beleidigung 2.0. "Du verliebst dich in Avatare" liest sich eine der Perlen der standesgemäßen Beleidigung. Wozu Twitter noch gut sein kann außer für Heirats- und Beleidigungsanträge? Versucht es und schreit twitternd nach Hilfe, ihr werdet sehen, dass die Gemeinde stets eine Antwort parat hat.
Carmen Hillebrand, Trimedia




Twitterliebe - das kann man so und so sehen. Liebe ist in twitter und in twitter ist auch (manchmal) Liebe. Schöne Idee, darüber einen Artikel zu schreiben!
Ach ja: und die leisen Töne locken meistens die meiste Resonanz hervor (wenn es um Hilfe geht). Oder einfach mal etwas in den Raum stellen - ungefragt - und ganz viele Antworten erhalten (und Spaß haben). Einfach auf die URL (meinen Namen) unten klicken und nachlesen.
Kommentiert von: Nicole Y. Männl (aka enypsilon) | 23. Oktober 08 um 00:28
Ich wünschte, das mit der Hilfe würde stimmen. Ich habe bereits mehrfach nach Hilfe beim Bügeln geschrien, aber niemand kam.
Kommentiert von: Griesgram999 | 21. Oktober 08 um 10:42