Bist du schon mobil im Internet unterwegs, geneigter Leser? Wenn ja, gehörst du zu den über 10 Mio. Nutzern, die mobil surfen, so die kürzlich erschienene Deloitte-Studie "Web-to-go". Das klingt erstmal viel. Aber der Massenmarkt ist es noch nicht. Zumal sich die Nutzung des Mitlauf-Internets häufig nur auf E-Mails beschränkt. Oder wie bewegst du dich online? Welche Applikation ist für dich die Killerapplikation? Auf dem Barcamp Berlin 3 herrschte in Hasans Session Konsenz: Twitter.
Warum Menschen nicht mobil online sind? Weil sie keinen Bedarf sehen. Über die Hälfte der Befragten der Deloitte-Studie geben genau das an. Welchen persönlichen Vorteil bringt es dir, der du zu der 'digitalen Bohème' gehörst?
Kosten. Das ist ein weiterer wichtiger Grund gegen die Nutzung. Trotz vermehrter Flatrates, ist dort draußen immer noch ein Dschungel. Last, but not least ist Usability zu nennen. Umständliche Technik. Trotz schickem Smartphone kann ich, obwohl ich mittlerweile mobil surfe, wirklich nicht von reiner (Bedien-)Freude sprechen. Stationär ist es weiterhin viel bequemer. Ihr Marktbeteiligten da draussen, ändert das doch mal!
Carmen Hillebrand, Trimedia




Ein Grund für die geringe Nutzung des mobilen Web ist sicherlich die umständliche Suche am Handy, Suchbegriffe eintippen.
Gibt es da nichts innovativeres, z.B. mit Bildern? Ich schicke ein Foto an eine Suchmaschine und bekomme genau die links, die dazu passen?
Kommentiert von: geekfresser | 28. Oktober 08 um 16:12