Nach einem kurzen Bericht über den neuen Webdienst Aboalarm.de erklärt heute im Videocast Aboalarm-Gründer Dr. Bernd Storm, wie wir in Zukunft keine Kündigungsfrist mehr verpassen...
Nach einem kurzen Bericht über den neuen Webdienst Aboalarm.de erklärt heute im Videocast Aboalarm-Gründer Dr. Bernd Storm, wie wir in Zukunft keine Kündigungsfrist mehr verpassen...
Verfasst um 15:08 in Info Economy | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Zum Jahreswechsel steigt nicht nur die Feiertags- und Bescherungsdichte: Während wir noch mit kreativem Geschenke-Management beschäftigt sind, gehen so nebenbei auch viele Verträge und Abonnements in die nächste Runde. Obwohl wir das Probeabo doch wieder kündigen wollten! Wann lief noch die Frist aus?
Das frisch gegründete Internet-Start-up Aboalarm.de bietet sich Nutzern als kostenfreie Gedächtnisstütze an, die rechtzeitig auf ablaufende Kündigungsfristen hinweist. Kommt dann der Tag X näher, kann der Nutzer sein Abo oder seinen Vertrag auch gleich mit Hilfe einfacher Textvorlagen direkt auf der Website von Aboalarm.de kündigen. Der Dienst verschickt das online erstellte Kündigungsschreiben dann per E-Mail an den Anbieter.
Datenschutz
Aboalarm gibt sich bei der Erstanmeldung mit einem Passwort und einer E-Mail-Adresse zufrieden, die nicht einmal bestätigt werden muss. Doch schon beim Verfassen eines Kündigungsschreiben gibt der Anwender persönliche Daten an wie Name, Adresse, Vertrag und Vertragsnummer. Angemeldete Nutzer können zudem ihre gesamten Abos in ihrem Profil hinterlegen und jeweils eigene Kündigungsalarme festlegen. Auf diese Weise entsteht natürlich ein für kommerzielle Anbieter hoch interessantes Komsum-Profil von Nutzern. Nach der eigenen Datenschutzerklärung verwende Aboalarm die anonymisierten Daten des Nutzers nicht für Marketingzwecke und gebe diese insofern nicht an Dritte weiter - dazu mehr kommende Woche im Videointerview.
- Vorbildlich in diesem Zusammenhang: Aboalarm bekennt ganz offen den Einsatz von Google Analytics. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und zudem rechtlich geboten. Trotzdem drücken sich noch immer viele Websitebetreiber um Transparenz in Sachen Webcontrolling. -
Der Verzicht auf Weitergabe persönlicher Nutzerdaten an Dritte ist besonders angesichts des Geschäftsmodells von Aboalarm wichtig: Der Dienst ist für die Nutzer kostenfrei. Einnahmen in Form von Provisionen bringen soll dagegen eine Funktion, die Abodienst in Kürze freischalten will: ein Tarifvergleich. Die nötigen Daten besorgt sich das Start-up extern. Hierzu hat Abodienst eine Kooperation mit dem Vergleichsportale Verivox angekündigt. Kündigung, Rercherche, Neuabschluss kann der Nutzer dann auf einem Portal erledigen.
In einem Videointerview werde ich kommende Woche Aboalarm-Gründer Dr. Bernd Storm van’s Gravesande zu Nutzen und Zielen seines Dienstes befragen und natürlich auch zum Aspekt Datenschutz.
Verfasst um 16:06 in Info Economy | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)
Der illegale Handel mit Informationen ist recht lukrativ, wie die gestern veröffentlichte Studie von Symantec zeigt. Diese Erkenntnis mag dir, geneigter Leser, vielleicht nicht neu sein, aber die in diesem "Underground Economy Report" genannten Zahlen verblüffen doch: 276 Millionen US Dollar. Dies ist der potenzielle Wert sämtlicher inserierter Güter und Dienstleistungen im Beobachtungszeitraum. Zugrunde liegt diesem Wert die von den Anbietern geforderten Preise. Kreditkarteninformationen sind dabei besonders beliebt. Sie machen 31 Prozent der gehandelten Waren aus. Und sind allein theoretisch maximal 5,3 Milliarden US-Dollar wert. Zwei Gedanken mögen dir, lieber Leser, hier durch den Kopf gehen: Gruselig, wann habe ich das letzte Mal online mit Kreditkarte bezahlt und vor allem: ich bin im falschen Job. Mehr zu all dem 'scary stuff' im Internet hier:
Carmen Hillebrand, Trimedia
Verfasst um 10:14 in Info Economy | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Wer seinen Eltern schon mal Nachhilfe am Computer gegeben hat, weiß, wie grundlegend das Thema User Experience ist. Während Designer, Entwickler und Kaufleute jeweils eigene Interessen bei der Entwicklung einer Software verfolgen, denken die Macher oft zu wenig an jene, die ihr Produkt hinterher benutzen müssen - bzw. deren Nachkommen.
Aza Raskin, verantwortlich für das Thema User Experience in den Browser-Entwicklungslabors bei Mozilla, macht im Interview anschaulich, wie viel Intelligenz man in dieses Thema stecken kann und wie weit viele Softwareschmieden von einem humanen Interface-Design entfernt sind.
Thomas SprengerVerfasst um 18:33 in Info Economy | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Google ist mittlerweile bekannt für seine trojanische Pferdezucht. Durch nutzerfreundliche, kostenfreie und intelligent vernetzte Produkte hat sich die kalifornische Suchmaschinenfabrik den Zugang zu unseren Benutzerdaten verdient. Die Aufregung um ihren letzten Coup, den hauseigenen Browser Chrome, ist noch nicht verebbt, da setzen die Webpioniere aus Mountain View schon den nächsten Meilenstein. Nur dass diesmal alles ein paar Töne leiser verlief. Vergangene Woche meldeten die Nachrichtenportale und Blogs, dass US-Verleger und -Autoren künftig 125 Millionen Dollar dafür erhalten sollen, dass Google den Inhalt ihrer Bücher in seinen Suchschlitz saugen darf. Die Einigung legt einen drei Jahre währenden Streit bei und hat vermutlich Vorbildcharakter für die Zusammenarbeit mit der Verlagswelt in Europa und Asien. Trotz aller Gegenwehr, gerade auch im Land der Dichter und Denker, könnte der neue Suchdienst den nächsten Meilenstein in der Entwicklung des Internets bedeuten, doch anders als es auf den ersten Blick scheint…
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Verfasst um 13:38 in Info Economy | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Der Content Management Interoperability Services (CMIS)-Standard ist in mehrfacher Hinsicht ihre Aufmerksamkeit wert. Er hat zum Beispiel tatsächlich Chancen auch wirklich umgesetzt zu werden.
Viele Standards sind schon ausgerufen worden, wenige sind umgesetzt worden. Der CMIS Standard hat einige prominente Unterstützer (IBM, Microsoft, ECM, Oracle und andere), doch das hatten auch schon andere. Seine Chancen sind aus zwei Gründen besser: 1. setzt ausschließlich auf vorhandene Technik (WebServices und RESTful) 2. Er kann unabhängig von der Funktionsweise eines CMS als Interaktionsschicht implementiert werden. Außerdem bemerkenswert ist, dass er auch eine Integration mit JCR's erlaubt und insofern auch einen gewissen Respekt vor dieser älteren Initiative zur Interoperabilität zum Ausdruck bringt, falls Standardisierungsbewegungen zu Höflichkeit fähig sind.
Der Einstieg ins Thema ist auf zwei Weisen gut möglich.
Für Techniker: Alfresco hat eine Beispielimplementation zur freien Verfügung veröffentlicht.
Für Nicht-Techniker gibt es ein Video zur Einführung:
Ebenfalls lesenswert als Inspirationsquelle, dieses Anwendungsszenario aus der Luftfahrt.
Daniel Hinderink, dpool
Verfasst um 13:55 in Info Economy | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Nobelpreise wirbeln in der Regel eine Menge Staub auf. Mitunter jenen, der sich mit der Zeit auf den Publikationen der Geehrten niederlegt hat. Ursache für den kontinuierlichen Sinkflug des grauen Sediments ist nicht selten der rhetorische Muff, der dem Leser aus der Mehrzahl wissenschaftlicher Publikationen entgegenweht.
Die Folge: Mit Staunen vernimmt der Laie jedes Jahr die Namen Ungelesener, deren Ideen die Welt bewegt haben sollen. Insofern ist die Vergabe des Quasinobelpreises für Wirtschaftswissenschaften in dieser Woche ein echter Staubsauger!
Dynamitzinsen für einen Blogger
Denn mit Paul Krugman erhält zum ersten Mal ein Blogger die wissenschaftliche Goldmedaille. Zugegeben, die schwedische Reichsbank ehrte damit wohl kaum das Web-2.0-Engagement Krugmans. Trotzdem verdankt der Ökonomie-Professor am M.I.T. in Massachusetts seine öffentliche Wirkung nicht allein seiner bahnbrechenden Arbeit als Wissenschaftler.
Denn Krugman mischt sich ein. Als Kolumnist der New York Times beteiligt er sich tagtäglich am wirtschaftspolitischen Tagesgespräch, weit ab vom Elfenbeinturm mathematischer Handelsmodelle. Bei Themen wie der aktuellen Bankenkrise etwa schauen Praktiker, Politiker, Journalisten und Bürger nicht nur in den Staaten auf seine Kolumne und wollen wissen: Was sagt Krugman dazu?
Was daran so ungewöhnlich ist?
Verfasst um 15:45 in Info Economy | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)
Wie funktioniert dein Hyperlink zwischen dem First Life und deiner mobilen virtuellen Welt, geneigter Leser? Ich sehe Kopfschütteln und höre "zu kompliziert" Gemurmel. Klar, du hast schon von qr (quick response) Codes gehört, hast die Codes bereits auf Werbeplakaten gesehen und liest ab und zu die Welt Kompakt. Trotzdem hast du dir noch nicht die Software heruntergeladen? Das ist auch nicht mehr nötig. Denn die Alternative heißt 'bildbasierte Suchmaschine'. Sie funktioniert genauso wie ein qr Code, nur halt ohne diesen Code und ohne zusätzliche Software. Was es braucht ist ein Referenzbild, ein Handy mit Kamera und den Versand von MMS. otello, eine Tochtergesellschaft von Vodafone, erklärt die Funktion in einem Video. Ich find's witzig und möchte sofort zu deiner nächsten Schnitzeljagd eingeladen werden. Sachdienliche Hinweise bitte in das unten stehende Kommentarfeld einfügen.
Carmen Hillebrand, Trimedia
Verfasst um 11:54 in Info Economy | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es eine "digitale Spaltung". Manche haben um das Jahr 2000 begonnen, mit einem Beamer Heimkino (DVDs) zu realisieren. Sie versuchten damit auch, den klassischen Fernseher "auszuschalten". Die Lautstärke der Lüfter, die längeren Startzeiten, der schlechtere Kontrast (Verdunkelung des Zimmers nötig) und natürlich die relativ hohen Kosten (auch für den Ersatz der "Birne") führten dazu, dass sich das letztlich nicht durchsetzte. Der nächste Schritt, für viele auch der erste Schritt, war, ihr Röhren-Fernsehgerät gegen ein LCD-TV oder ein Plasma-TV zu tauschen. Die verschiedenen Auflösungsvarianten sorgten zwar für Kummer, letztlich beteuerten aber doch (fast) alle, sie wären froh, diesen Schritt getan zu haben. Denn der Fernseher sei nun größer und das Bild womöglich besser? Eine Betrachtung der Vor- und Nachteile der beiden Varianten scheint das jedenfalls nicht nahe zu legen, vgl. Röhrenbildschirm und Flachbildschirm.
Wenn man sich nüchtern hintereinander die jeweiligen Vor- und Nachteile durchliest, kommt man da nicht ins Grübeln? Langsamere Reaktionszeit, fixe (starre) Auflösung, mehr Energieverbrauch ...? Es kann keine technischen Gründe für den Wechsel gegeben haben. Denn auch das Argument "höhere Auflösung" zieht (noch) nicht, gibt es doch nur eine handvoll Sender, die in HDV senden. Faszinierend, was die Menschen da bewegt und ihre Wahrnehmung steuert ...
Ich bin immer noch in Abwarteposition. Erstens sehe ich ohnedies schon seit Jahren nicht mehr oder kaum fern, da bei mir das Internet "always on" ist und keine Zeit fürs Fernsehen vorhanden ist, zweitens überzeugt mich die angebotene Hardware nicht (ganz abgesehen von den Fernseh-Inhalten). An sich ist die Flachbildschirm-Technologie spitze - am Notebook möchte ich keine Röhre haben :-). Ich freue mich auch auf die neue Generation an Flachbildschirmen, auf OLED - Basis, vielleicht kann die es dann ja auch im stationären Umfeld mit der Kathodenstrahlröhre aufnehmen. Sollte ich je noch einem Fernseher benötigen, dann könnte ich ja immer noch zuschlagen ...
Nikolaus Krasser, Pentos AG
Verfasst um 08:15 in Info Economy | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Verfasst um 10:27 in Info Economy | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack (0)
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